Azar Wealth

Vermögensschutz für steuerberater

Vermögensschutz für Steuerberater
Haftung, Diskretion, Substanz

Dr. Markus Hartmann
Dr. Markus Hartmann · Leiter Vermögensstrategie
steuerberater - Vermögensschutz

Sie beraten andere – wer berät Sie?

Als Steuerberater haben Sie einen Einblick in Vermögensstrukturen, den kaum jemand hat. Sie sehen, wie Ihre Mandanten ihr Geld anlegen. Sie sehen, welche Fehler sie machen. Sie sehen, was bei Betriebsprüfungen auffliegt und was bei Scheidungen zum Problem wird.

Und Ihr eigenes Vermögen? Da greifen oft dieselben Muster, die Sie bei Mandanten kritisch sehen würden.

92%mit Vermögen bei nur 1-2 Banken
5.000Haftpflichtfälle pro Jahr
120.000 €durchschnittlicher Schaden

Das ist erstaunlich, wenn man bedenkt: Steuerberater wissen besser als die meisten, dass Sichtbarkeit ein Risiko ist.

Ihre besondere Situation als Steuerberater

Das Paradox des Beraters

Sie wissen, was optimal wäre. Sie empfehlen Mandanten regelmäßig, ihr Vermögen zu strukturieren, Rechtsformen anzupassen, Risiken zu diversifizieren. Aber für die eigene Situation? Dafür fehlt die Zeit. Der Fokus liegt auf der Kanzlei, auf den Mandanten, auf dem nächsten Jahresabschluss.

Ich habe eine Haftpflicht, ich habe eine Altersvorsorge, ich habe ein Depot. Aber wenn ich ehrlich bin – ich habe das alles irgendwann abgeschlossen und seitdem nicht mehr angeschaut.

Steuerberater, 51, Düsseldorf, 12 Mitarbeiter

Das ist keine Fahrlässigkeit. Das ist Normalität in einem Beruf, der wenig Zeit für sich selbst lässt.

Typische Auslöser für den Beratungsbedarf

Nach hunderten Gesprächen mit Steuerberatern, Wirtschaftsprüfern und Steuerfachangestellten sehen wir immer wieder dieselben Muster:

  • Ein Mandant verklagt Sie. Die Berufshaftpflicht zahlt – aber nur bis zur Deckungssumme. Und bei groben Pflichtverletzungen prüft sie jeden Einzelfall.

  • Eine Betriebsprüfung eskaliert. Nicht beim Mandanten, sondern in der eigenen Kanzlei. Plötzlich interessiert sich das Finanzamt für Strukturen, die Sie selbst gewählt haben.

  • Die Kanzlei wächst – und damit die Haftung. Mehr Mitarbeiter, mehr Mandanten, mehr Fälle. Die Haftungssummen skalieren mit.

  • Sie denken über den Ausstieg nach. In 10 Jahren? In 15 Jahren? Und plötzlich stellt sich die Frage: Wie viel Substanz existiert unabhängig von der Kanzlei?

Die besonderen Risiken

RisikoWarum es relevant istSchutzrelevanz
Berufshaftpflicht-LückenDeckungsgrenzen bei 5-15 Mio. €, Ausschlüsse bei grober FahrlässigkeitSehr hoch
ReputationsschädenEin öffentlicher Fall kann die Kanzlei ruinieren – nicht versicherbarHoch
MitarbeiterfehlerSie haften als KanzleiinhaberHoch
Eigene VermögensstrukturWas Mandanten sehen, beeinflusst VertrauenMittel
NachfolgerisikoKanzleiwert vs. persönliches VermögenMittel

Warum Standard-Lösungen für Steuerberater oft scheitern

Problem 1: Die Haftpflicht ist kein Rundumschutz

Ja, Sie haben eine Berufshaftpflicht. Das ist Voraussetzung für die Zulassung. Aber:

Die Mindestdeckungssumme beträgt nur 250.000 € pro Einzelfall (§ 67 StBerG). Die meisten Steuerberater haben 1-5 Millionen €. Klingt viel – bis ein größerer Fall kommt.

Grobe Fahrlässigkeit wird geprüft. Wenn die Versicherung argumentieren kann, dass Sie „in unentschuldbarer Weise gegen elementare Berufspflichten verstoßen" haben, zahlt sie nicht.

Vorsatz ist nie gedeckt. Auch wenn Sie nicht vorsätzlich gehandelt haben – der Nachweis liegt bei Ihnen.

Reputationsschäden sind nicht versicherbar. Ein öffentlicher Haftungsfall kann Mandanten kosten, die nie wiederkommen.

Problem 2: Ihr Vermögen ist vollständig dokumentiert

Als Steuerberater wissen Sie: Finanzamt und andere Behörden können mit Kontrollmitteilungen, Sammelauskunftsersuchen und internationalen Informationsaustausch-Abkommen (CRS) ein sehr vollständiges Bild Ihres Vermögens zusammenstellen.

Das ist kein Problem, wenn alles korrekt versteuert ist (was bei Ihnen zweifellos der Fall ist). Es wird zum Problem, wenn ein Gläubiger genau weiß, wo er ansetzen kann.

Bankkonten: dokumentiert. Wertpapierdepots: dokumentiert. Immobilien: im Grundbuch. Versicherungen: bei der Behörde abrufbar.

Was fehlt? Vermögenswerte, die in keinem Register stehen. Physische Sachwerte.

Problem 3: Die typische Altersvorsorge ist ein Klumpenrisiko

Viele Steuerberater haben ihr Vermögen so strukturiert:

  • 40-50% Kanzleiwert (oft unsicher und illiquide)
  • 20-30% Immobilien (oft mit Schulden)
  • 20-30% Versicherungen und Bankprodukte
  • 0-5% liquide Sachwerte

Das Problem: Drei von vier Bausteinen hängen vom deutschen Rechtssystem ab. Wenn sich dort etwas ändert – Rentenreform, Immobilienbesteuerung, Einlagensicherung – sind Sie voll exponiert.

Was funktioniert: Die diskrete dritte Säule

Strategie 1: Sachwerte als Ergänzung

Wir empfehlen Steuerberatern nicht, alles umzustrukturieren. Wir empfehlen eine Ergänzung: 10-15% des liquiden Vermögens in physischen Sachwerten, die außerhalb des deutschen Bankensystems existieren.

Sie wissen, was ein Transparenzregister ist. Sie wissen, wie CRS funktioniert. Sie wissen, dass „Diskretion" nicht „Steuerhinterziehung" bedeutet. Es bedeutet: Nicht alles, was legal ist, muss in jedem Register stehen.

Physische Sachwerte – Gold, Diamanten, Edelsteine – sind legal zu erwerben, legal zu besitzen und legal zu vererben. Sie müssen nicht gemeldet werden (außer bei Einbringung in Betriebsvermögen). Sie stehen in keinem Register.

Das ist keine Grauzone. Das ist geltendes Recht.

Strategie 2: Hochwertige Zertifizierung

Als Steuerberater wissen Sie: Dokumentation ist alles. Das gilt auch für Sachwerte.

Bei Gold: Nur LBMA-zertifizierte Barren von etablierten Prägestätten. Mit Seriennummer, mit Prüfzertifikat, mit lückenloser Chain of Custody.

Bei Diamanten: Ausschließlich GIA-zertifiziert. Das Gemological Institute of America ist der Goldstandard – buchstäblich. Jeder Stein ist eindeutig identifizierbar, mit Laser-Inscription und vollständiger Dokumentation der 4Cs.

Keine Anonymität (die wollen Sie nicht), sondern diskrete Dokumentation (die wollen Sie).

Strategie 3: Internationale Lagerung

Deutschland ist ein stabiles Land. Aber jeder Steuerberater, der historische Entwicklungen kennt, weiß: Stabilität ist keine Konstante.

Wir arbeiten mit Hochsicherheitslagern in der Schweiz (Zollfreilager) und Dubai (DMCC). Vollversichert, vollständig legal, vollständig dokumentiert.

Diversifikation. Nicht alles in einem Rechtssystem. Lagerkosten. In Dubai deutlich günstiger als in Deutschland. Zugang. Sie können jederzeit physisch auf Ihre Werte zugreifen.

Fallbeispiel: Die Kanzleiinhaberin aus München

Dr. Sabine K., 47, führt eine Kanzlei mit 8 Mitarbeitern in München. Schwerpunkt: Unternehmensbesteuerung und Nachfolgeplanung. Sie kam 2021 zu uns, nachdem ein befreundeter Kollege einen Haftungsfall erlebt hatte, der ihn fast die Kanzlei gekostet hätte.

Die Ausgangssituation:

  • Kanzleiwert geschätzt 1,5-2 Mio. € (aber illiquide und abhängig von ihrer Person)
  • Bankdepot: 420.000 € in ETFs und Festgeld
  • Zwei vermietete Eigentumswohnungen: Wert ca. 780.000 €, Restschuld 290.000 €
  • Rentenversicherung und bAV: Rückkaufswert ca. 280.000 €
  • Berufshaftpflicht: 5 Mio. € Deckungssumme

Die Umstrukturierung (über 12 Monate):

  1. 80.000 € aus dem Bankdepot in LBMA-zertifiziertes Gold (Lagerung: Zürich Zollfreilager)
  2. 60.000 € in GIA-zertifizierte Diamanten (Lagerung: Dubai DMCC)
  3. Jährliche Aufstockung geplant: 25.000 € pro Jahr

Das Ergebnis: Sabine hat heute 140.000 € (etwa 15% ihres liquiden Vermögens) in Sachwerten, die außerhalb des deutschen Bankensystems existieren. Vollständig legal, vollständig dokumentiert, aber nicht in deutschen Registern sichtbar.

Ich empfehle Mandanten regelmäßig, sich gegen Worst-Case-Szenarien abzusichern. Jetzt tue ich es endlich auch selbst.

Dr. Sabine K., Steuerberaterin, München

Was Steuerberater von uns erwarten können

Fachliche Tiefe

Wir verstehen Ihre Sprache. Wir können über Anfechtungsfristen, Schenkungssteuer bei Sachwerten und die steuerliche Behandlung von Veräußerungsgewinnen bei Edelmetallen sprechen, ohne dass Sie uns die Grundlagen erklären müssen.

Vollständige Dokumentation

Jede Transaktion ist dokumentiert. Herkunftsnachweise, Zertifikate, Lagerprotokolle. Alles, was ein Steuerberater braucht, um die steuerliche Behandlung sauber abzubilden.

Absolute Vertraulichkeit

Was Sie bei uns kaufen, bleibt zwischen uns. Keine Verkaufslisten an Dritte, keine Marketing-Anrufe, keine Datenweitergabe. Punkt.

Für wen das nicht passt

Explizit nicht für:

  • Steuerberater in akuten Haftungsprozessen (zu spät für Umstrukturierung)
  • Menschen, die „Steuern sparen" wollen durch Sachwerte (das funktioniert nicht so)
  • Vermögen unter 200.000 € liquide (die Strukturierung lohnt sich dann noch nicht)
  • Spekulanten, die auf Goldpreis-Rallyes setzen (wir sind kein Trading-Desk)

Das Wichtigste für Steuerberater

  • 92% haben ihr Vermögen vollständig bei 1-2 Banken – und damit vollständig sichtbar
  • Berufshaftpflicht hat Lücken: grobe Fahrlässigkeit, Reputationsschäden
  • 10-15% in diskreten Sachwerten schafft echte Diversifikation
  • Volle Dokumentation, aber nicht in deutschen Registern
  • Der richtige Zeitpunkt ist jetzt – nicht wenn ein Haftungsfall droht

Ihr nächster Schritt

Sie beraten den ganzen Tag andere. Dieses Gespräch ist für Sie.

30 Minuten, kostenlos, vertraulich. Wir hören zu, stellen Fragen und sagen Ihnen ehrlich, ob Sachwerte für Ihre Situation sinnvoll sind. Etwa 25% der Steuerberater, die zu uns kommen, raten wir von einer Zusammenarbeit ab. Das sagen wir offen.

Den anderen zeigen wir, wie eine diskrete dritte Säule aussehen kann – strukturiert, dokumentiert und unabhängig vom deutschen Bankensystem.

Unverbindliches Erstgespräch vereinbaren →

Über den Autor

Dr. Markus Hartmann

Dr. Markus Hartmann

Leiter Vermögensstrategie

Berät Unternehmerfamilien seit über 20 Jahren zu Fragen der generationenübergreifenden Vermögenssicherung.

Bereit für den nächsten Schritt?

Ein unverbindliches Gespräch zeigt, ob und wie wir Ihnen helfen können.

Gespräch anfragen