Vermögensschutz für manager
Vermögensschutz für Manager
Hohe Gehälter, hohe Sichtbarkeit, hohe Risiken


Die Schattenseite des Erfolgs
280.000 € Jahresgehalt. Plus Bonus. Plus Aktienoptionen. Plus Dienstwagen. Plus betriebliche Altersvorsorge. Auf dem Papier sieht das hervorragend aus.
Was übrig bleibt, fließt in ein Haus, das Sie kaum nutzen können, weil Sie 60 Stunden die Woche arbeiten. In ein Depot, das Ihr Bankberater verwaltet. In Versicherungsprodukte, die Ihnen irgendwann jemand verkauft hat.
Und wenn Sie in fünf Jahren nicht mehr auf dieser Position sind? Dann ist das Gehalt weg. Der Bonus ist weg. Die Aktienoptionen verfallen vielleicht. Was bleibt, ist das, was Sie aufgebaut haben.
Ich verdiene seit 15 Jahren sechsstellig. Aber wenn ich heute alles zusammenrechne, was mir wirklich gehört – unabhängig von meinem Job – dann ist das ernüchternd.
— Mandant, 48, Geschäftsführer, 420 Mitarbeiter
Ihre besondere Situation als Manager
Das Paradox der Hochverdiener
Je mehr Sie verdienen, desto weniger Zeit haben Sie, sich um Ihr Geld zu kümmern. Das ist kein Zufall. Es ist ein systemisches Problem.
Viele Manager haben 40-60% ihres Nettovermögens in Aktien des eigenen Unternehmens. Das ist keine Diversifikation. Das ist ein Klumpenrisiko – Sie verlieren Job UND Vermögen gleichzeitig.
Ihr Einkommen ist volatil. Grundgehalt ist stabil, aber der Rest? Ein schlechtes Jahr, und der Bonus halbiert sich. Ein Vorstandswechsel, und Ihre Aktienoptionen sind wertlos.
Ihre Sichtbarkeit ist ein Risiko. Als Manager eines größeren Unternehmens stehen Sie im Handelsregister, vielleicht in der Presse, definitiv auf LinkedIn. Das macht Sie zum Ziel.
Typische Auslöser für den Beratungsbedarf
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Ein großer Bonus oder eine Abfindung steht an. 500.000 €? Eine Million? Plötzlich ist die Frage: Wohin damit?
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D&O-Versicherungsfall in Ihrer Branche. Ein Kollege wird persönlich verklagt. Plötzlich wird die theoretische D&O-Haftung sehr konkret.
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Wechsel auf Vorstandsebene. Vorstände haften persönlich und unbeschränkt für Pflichtverletzungen (§ 93 AktG).
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Scheidung oder Trennung. Wenn Sie siebenstellig verdienen, sind Sie ein attraktives Ziel.
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Der Gedanke an den Ausstieg. Was haben Sie dann, das unabhängig von Ihrer Position existiert?
Die besonderen Risiken
| Risiko | Typische Situation | Schutzrelevanz |
|---|---|---|
| D&O-Haftung | Persönliche Haftung als Geschäftsführer/Vorstand | Sehr hoch |
| Klumpenrisiko Arbeitgeber | 40%+ des Vermögens in Unternehmensaktien | Sehr hoch |
| Einkommensvolatilität | Bonus-Abhängigkeit 30-50% des Einkommens | Hoch |
| Öffentliche Sichtbarkeit | Handelsregister, Presse, LinkedIn | Mittel bis hoch |
| Scheidungsrisiko | Hohe Einkommen = attraktives Ziel | Mittel bis hoch |
Warum Standard-Beratung für Manager scheitert
Problem 1: Ihr Private Banker verdient an Produkten
Wenn Sie 500.000 € Bonus bekommen und zu Ihrer Bank gehen, haben Sie innerhalb von 48 Stunden drei Produktvorschläge auf dem Tisch:
- Vermögensverwaltung (Gebühr: 1-1,5% p.a.)
- Strukturierte Produkte (versteckte Marge: 2-3%)
- Geschlossene Fonds (Vertriebsprovision: 5-8%)
Problem 2: Ihr Vermögen ist sichtbar
Als Manager sind Sie automatisch transparent. Ihre Gehaltsstrukturen werden bei börsennotierten Unternehmen veröffentlicht. Ihre Beteiligungen stehen im Bundesanzeiger. Ihre Kontobewegungen sind für Behörden nachvollziehbar.
Was fehlt? Vermögenswerte, die nicht in Registern stehen. Physische Sachwerte.
Problem 3: Die D&O-Versicherung ist keine Vollkasko
Deckungssummen: Typisch sind 5-25 Millionen €. Aber die größten Schadenersatzklagen lagen bei 50-150 Millionen €.
Selbstbehalt: Der gesetzliche Mindestselbstbehalt für Vorstände beträgt 10% des Schadens, max. 1,5-faches Jahresgehalt. Bei einem 20-Millionen-Schaden sind das schnell 500.000 € aus Ihrer eigenen Tasche.
Ausschlüsse: Vorsatz, wissentliche Pflichtverletzung, Insiderhandel. Wenn die Versicherung einen Grund findet, nicht zu zahlen, wird sie ihn nutzen.
Nachlaufzeit: Nach dem Ausscheiden läuft der Versicherungsschutz meist nur noch 5-10 Jahre weiter. Klagen können aber noch Jahrzehnte später kommen.
Was funktioniert: Strategien für Manager
Strategie 1: Bonus intelligent strukturieren
Wenn Sie einen sechsstelligen Bonus bekommen, haben Sie ein Zeitfenster von wenigen Wochen. Wir empfehlen:
30% Liquidität | 30% klassische Anlage (nicht Arbeitgeber!) | 20% Sachwerte | 20% Schuldenabbau
Dieser Mix ist kein Dogma. Er ist ein Startpunkt für ein Gespräch.
Strategie 2: Arbeitgeber-Aktien systematisch abbauen
Die Regel: Nicht mehr als 10-15% des Gesamtvermögens in Arbeitgeber-Aktien.
Ein Mandant, 52, Vorstand eines MDAX-Unternehmens, hatte 2,3 Millionen € in Aktien seines Arbeitgebers. Das waren 58% seines Gesamtvermögens. Wir haben über 24 Monate systematisch reduziert – mit steuerlicher Optimierung durch Verlustrealisation bei anderen Positionen. Heute liegt der Anteil bei 14%.
Strategie 3: Die diskrete Reserve
Physische Sachwerte – Gold, Diamanten, Edelsteine – stehen in keinem deutschen Register. Sie werden nicht an Behörden gemeldet (solange sie im Privatvermögen bleiben). Sie sind nicht auf Knopfdruck für Gläubiger auffindbar.
Das bedeutet nicht, dass Sie sie verheimlichen könnten (das wäre strafbar). Es bedeutet: Sie haben Vermögen, das nicht offensichtlich ist. Das im Extremfall mobil ist.
Für Manager mit hoher Sichtbarkeit ist das keine Paranoia. Es ist Vorsicht.
Fallbeispiel: Der CFO aus Frankfurt
Michael S., 49, CFO eines börsennotierten Technologieunternehmens mit 3.000 Mitarbeitern. Jahresgehalt all-in: 680.000 €. Davon etwa die Hälfte variabel.
Er kam zu uns nach einer Vorstandserweiterung, bei der ein neuer CEO mit eigenen Leuten kam. Plötzlich war seine Position nicht mehr so sicher wie gedacht.
Die Ausgangssituation:
- Aktien des Arbeitgebers: 1,8 Mio. € (durch Stock Options über Jahre aufgebaut)
- Bankdepot bei der Privatbank des Unternehmens: 620.000 €
- Selbstgenutzte Immobilie: 1,4 Mio. € (Restschuld: 380.000 €)
- Abfindungsanspruch bei Kündigung: ca. 2 Jahre Gehalt
Die Umstrukturierung (über 18 Monate):
- Systematischer Abbau der Arbeitgeber-Aktien: Von 1,8 Mio. € auf 500.000 € (steueroptimiert)
- 400.000 € in physisches Gold (100oz-Barren, Lagerung: Schweiz Zollfreilager)
- 200.000 € in GIA-zertifizierte Diamanten (3-5 Karat, Lagerung: Dubai DMCC)
- 500.000 € in ein diversifiziertes ETF-Portfolio (eigenes Depot, nicht bei der Unternehmensbank)
Das Ergebnis: Michael hat heute ein diversifiziertes Vermögen. Der Arbeitgeber-Anteil liegt bei 18% statt 65%. 600.000 € (etwa 25% seines liquiden Vermögens) existieren in Sachwerten außerhalb des Bankensystems.
Als tatsächlich die Vertragsauflösung kam, war er vorbereitet. Nicht panisch. Nicht abhängig. Mit Optionen.
— Sechs Monate später
Was Manager von uns erwarten können
Keine Verkaufsgespräche
Sie haben genug Banker und Berater, die Ihnen etwas verkaufen wollen. Wir verkaufen Ihnen eine Struktur, nicht ein Produkt. Wenn Sachwerte für Sie nicht sinnvoll sind, sagen wir das.
Absolute Diskretion
Ihre Position erfordert Vertraulichkeit. Was Sie bei uns kaufen, welche Beträge, welche Lagerung – das bleibt zwischen uns.
Schnelle Abwicklung
Sie haben nicht die Zeit für monatelange Prozesse. Erstgespräch, Angebot, Entscheidung, Abwicklung. In vier Wochen ist alles erledigt.
Zugang bei Bedarf
Sie können Ihre Sachwerte jederzeit physisch inspizieren oder abholen. Zürich, Dubai – wir koordinieren. Innerhalb von 24-48 Stunden.
Für wen das nicht passt
- Manager in akuten Krisensituationen (laufende Klagen, Insolvenzverfahren)
- Menschen, die „Steuern sparen" wollen durch Offshore-Konstrukte (wir machen das nicht)
- Vermögen unter 500.000 € liquide (die Strukturierung lohnt sich dann noch nicht)
- Spekulanten, die auf Goldpreis-Bewegungen setzen (wir sind keine Trader)
Das Wichtigste für Manager
- 40-60% in Arbeitgeber-Aktien ist ein Klumpenrisiko – maximal 10-15%
- D&O-Versicherung hat Lücken: Selbstbehalt, Ausschlüsse, Nachlaufzeit
- Bonus intelligent strukturieren: 30/30/20/20-Regel als Startpunkt
- 25% in diskreten Sachwerten gibt echte Unabhängigkeit vom Job
- Der richtige Zeitpunkt ist wenn alles gut läuft – nicht in der Krise
Ihr nächster Schritt
Als Manager sind Sie gewohnt, Entscheidungen zu treffen. Diese Entscheidung dauert 30 Minuten.
Ein unverbindliches Erstgespräch. Wir hören zu, stellen Fragen, skizzieren Optionen. Etwa 35% der Manager, die zu uns kommen, raten wir von Sachwerten ab. Weil die Situation nicht passt. Weil andere Bausteine fehlen. Weil das Timing falsch ist.
Den anderen 65% zeigen wir, wie eine diskrete Reserve aussehen kann. Substanz, die unabhängig von Ihrem Job existiert. Die niemand sieht, der sie nicht sehen soll. Die Ihnen Optionen gibt – egal was kommt.
Über den Autor

Dr. Markus Hartmann
Leiter Vermögensstrategie
Berät Unternehmerfamilien seit über 20 Jahren zu Fragen der generationenübergreifenden Vermögenssicherung.
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